124 Opfer des Widerstandes: Kurzbiografien

Johann (Hans) Wanner war nach Abschluss seiner Schulausbildung im Hotel seiner Eltern in Seefeld beschaftigt. Im April 1939 erhielt er seine Einberufung zum Reichsarbeitsdienst (RAD), den er in Dornbirn (Vorarlberg) abzuleisten hatte. Im August 19...

In Maurach am Achensee lebten mehrere Zeugen Jehovas, darunter Franz Desch, dem Karl Weiroster eine Dachbodenwohnung überließ. Desch berichtet: «Als Hitler im März 1938 einmarschierte, mußten alle Häuser beflaggt werden, wa...

Josef Werndl gehörte der Sozialdemokratischen Partei und Gewerkschaft in Innsbruck bis zu deren Auflösung 1934 an. Ab November 1941 war er ein führender Kopf beim Aufbau der illegalen kommunistischen Gruppe «Roby» rund um den Ber...

Lorenz Wernisch arbeitete als Tischler in Lienz. Am 12. Dezember 1941 wurde er von der Gestapo Lienz wegen des Verdachtes der kommunistischen Betätigung verhaftet und ohne Gerichtsverfahren in das Konzentrationslager Mauthausen eingeliefert. Von...

Josef Wieser war zunächst Metzger, ab 1938 pachtete er eine Alpe und war außerdem Viehschätzer der Gemeinde St. Johann. 1942 wurde er zur Gendarmerie-Reserve eingezogen und in verschiedenen Orten Tirols eingesetzt, bis er im Juni 1943 in...

Johann Winkler wohnte wie Max Bair in Puig bei Steinach, von wo aus er mit ihm am 3. Juni 1937 zur Rebublikanischen Armee in den Spanischen Bürgerkrieg aufbrach. In Begleitung zweier weiterer Tiroler erreichten sie zwölf Tage später Spanien....

Franz Wurzenrainer stammte aus einfachen Verhältnissen und verdiente seinen Lebensunterhalt nach Abschluss der Volksschule als Hilfsarbeiter. Im Ersten Weltkrieg geriet er in russische Kriegsgefangenschaft, aus der er 1918 fliehen konnte. Nac...

Literaturverzeichnis (PDF; 56 KB)

https://www.eduard-wallnoefer-platz.at/befreiungsdenkmal/widerstandskampfer-biographien?id=W
Abgerufen am: 14.12.2018