Ferdinand Humer

geboren 15.6.1904 in Innsbruck
gestorben Ende September 1938 in der Sierre de la Vall de la Torre im Ebrobogen (Spanien)

Ferdinand Humer war Mitglied der Sozialdemokratischen Partei. 1928 emigrierte er nach Frankreich und verbrachte die Jahre bis 1933 in der Französischen Fremdenlegion in Indochina. Dann kehrte Humer nach Innsbruck zurück. 1934 erfolgte seine sechsmonatige Inhaftierung wegen der Betätigung für die illegale Sozialdemokratische Partei. 1935 wurde Humer als einer der führenden Kommunisten Innsbrucks mit seinen beiden Brüdern Ernst und Josef sowie seiner Mutter Maria verhaftet, weil sie eine illegale Zelle der KPÖ im Schlachthofblock gebildet hatten. 1937 schlug er sich mit seinem Bruder Ernst nach Spanien durch, um als Interbrigadist gegen die Franco-Truppen zu kämpfen. Ende September 1938 fiel Ferdinand Humer in der Sierre de la Vall de la Torre im Ebrobogen.

Stepanek, Lebenswege Tiroler Spanienkämpfer, S. 193. Widerstand und Verfolgung in Tirol 1, S. 73 und 75.

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Abgerufen am: 30.05.2020