Konrad Meier

geboren 4.2.1891 in Tristach bei Lienz
gestorben 26.3.1940 im KZ Sachsenhausen

Konrad Meier nahm am Ersten Weltkrieg als Zugsführer bei den Kaiserjägern teil und arbeitete später als Sägearbeiter in Debant. Wann und wie er zu den Zeugen Jehovas kam, ist nicht bekannt; seine Frau war keine Zeugin. Eines seiner fünf Kinder erinnert sich, dass im Elternhaus machmal Versammlungen der Zeugen Jehovas stattgefunden haben. Konrad Meier wurde am 19. September 1939 verhaftet, am 27. September in das Gestapogefängnis Klagenfurt eingeliefert und nach etwa zwei Monaten in das KZ Sachsenhausen gebracht, wo er am 26. März 1940 wegen Unterernährung an Ruhr starb. Wie bei allen Zeugen Jehovas ist auch bei Konrad Meier anzunehmen, dass er sich weigerte, eine Loyalitätserklärung für den nationalsozialistischen Staat zu unterzeichnen.

Tiroler Landesarchiv, Opferfürsorgeakt Ottilie Meier.
Jehovas Zeugen Österreich, Geschichtsarchiv, Personenunterlagen Konrad Meier.
Achrainer, Zeugen.

https://www.eduard-wallnoefer-platz.at/biografie/Konrad+Meier/61
Abgerufen am: 01.12.2021